Auserlesener Geschmack hat Tradition

Den Grundstein zur Erfolgsgeschichte von Chocolat Frey legten 1887 die Brüder Robert und Max Frey. Seit rund 130 Jahren lebt ihre Leidenschaft in jedem unserer Produkte weiter. Was mit Tafelschokoladen und Schokoladenpulver begann, offenbart sich heute in variantenreichen Kreationen von höchster Raffinesse. Als Nummer 1 im Schweizer Einzelhandel kennen wir uns mit Geschmack aus: Es sind die wertvolle Tradition und die ungebremste Leidenschaft, die ihn so einzigartig machen.
Schon immer - und immer wieder.

Robert und Max Frey

1887 - 1906

1887
Die beiden Brüder Robert und Max Frey gründen die Kollektivgesellschaft R. & M. FREY in Aarau.

1888
Nach nur einem Jahr werden die zuvor verschiedenen Fabrikationsstandorte am Balänenweg in Aarau zusammengezogen. Schon damals werden die Maschinen mit elektrischer Energie betrieben.

1900
Um die Jahrhundertwende wird die Schokoladenproduktion in die Gebäulichkeiten einer alten Spinnerei in der Telli in Aarau verlagert.

1903
Schon früh zeichnet sich das Unternehmen durch Qualitätsprodukte aus. Zu Beginn des Jahrhunderts umfasst das Sortiment von Frey Tafelschokoladen, Schokoladenpulver, Suppen und Kraftnährmittel. Die beiden letztgenannten Produkte werden später zugunsten der reinen Kakaoprodukte wieder aufgegeben.

1906
Das Unternehmen wird zur Aktiengesellschaft umgewandelt: Chocolat Frey AG.

Conche um 1918

1914 - 1937

1914
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs sinken die Verkaufszahlen zuerst schlagartig. Doch bald darauf beruhigt sich die Lage wieder, trotz Schwierigkeiten mit dem Import von Rohstoffen. Die Nachfrage nach Schokolade steigt in der Schweiz in den folgenden Jahren stark an.

1918
Im Export hingegen brechen die Verkaufszahlen in den letzten zwei Kriegsjahren komplett zusammen. In gewisse Länder wird er gar verboten, bei andern sind die Vorschriften so streng, dass auf Lieferungen ins Ausland verzichtet wird. Die Arbeit in der Fabrik wird an gewissen Tagen eingestellt.

1923
Nach schwierigen Zeiten in den Nachkriegsjahren beginnen sich der Schokoladenmarkt und die Verkaufszahlen wieder langsam zu erholen.

1932
Generationswechsel: Robert Frey junior übernimmt die Aktienmehrheit seines Vaters Robert Frey und tritt dessen Nachfolge im Verwaltungsrat an.
Das Unternehmen bleibt weiterhin eine AG, behält aber ihren Familiencharakter bei.

1937
Chocolat Frey feiert ihr 50-jähriges Firmenjubiläum.

Chocolat Frey 1951

1939 - 1965

1939
Der Zweite Weltkrieg wird für das Unternehmen erneut eine schwierige Zeit. Infolge der Schweizerischen Mobilmachung werden viele Mitarbeiter in den Wehrdienst eingezogen. Zudem schränken neue Einfuhrbestimmungen für Rohstoffe den Schweizer Schokoladenmarkt stark ein. Die Produktion kann nur mit Müh und Not aufrechterhalten werden.

1946
Dank dem markanten Wirtschaftsaufschwung am Ende des Zweiten Weltkriegs verbessert sich auch die Situation für Chocolat Frey.
1946 kommt im Verwaltungsrat erstmals der Gedanke auf, sich nach einem Partner umzusehen.

1950
Die Chocolat Frey AG wird durch die MIGROS übernommen. Sie ist der älteste zugekaufte Betrieb der MIGROS-Gruppe.

1962
Aufgrund der grossen Nachfrage für die Schokolade aus Aarau Ende der 50er Jahre wird der Betrieb in der Telli zu klein. So erweitert man die Fabrik und investiert in moderne Produktionsanlagen.

1965
Die Jowa AG, die MIGROS eigene Schokoladenfabrik, welche 1931 in Wald (ZH) als Jonatal AG gegründet wurde und später nach Meilen umzog, wird nach Buchs/Aargau verlagert. Dort hat die MIGROS zu Beginn der 1960er Jahre eine der modernsten Fabriken für Schokolade, Confiserie und Zuckerwaren gebaut.

Chocolat Frey 1967

1967 - 1982

1967
Chocolat Frey zieht ebenfalls von Aarau in die neue Produktionsstätte in Buchs um, in der von nun an die ganze Schokoladen-, Confiserie- und Bonbonproduktion der MIGROS unter dem Namen Chocolat Frey AG zusammengelegt ist.

1974
Chocolat Frey nimmt die Kaugummi-Produktion auf und realisiert damit den Wunsch der MIGROS, Kaugummi in Eigenproduktion herzustellen. Sie ist bis heute die einzige Kaugummiherstellerin in der Schweiz.

1981
Die Fabrik in Buchs wird zum ersten Mal erweitert. Ein vollklimatisiertes Saisonlager für Festtagsprodukte für Weihnachten und Ostern wird in Betrieb genommen.                                                                                                                                                                                                                                                                                    

1982
Chocolat Frey wird zur grössten Schokoladenherstellerin der Schweiz.                                                                                                                                                                                                                           

Bahnanschluss

1984 - 1993

1984
Das Thema Umweltschutz gewinnt an Bedeutung. Chocolat Frey bezieht neu Fernwärme aus der nahe gelegenen Kehrichtverbrennungsanlage und braucht seither kaum mehr Heizöl.
Zudem erhält das Unternehmen einen Bahnanschluss der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und stellt damit auf den umweltfreundlichen Bahntransport um.

1987
Chocolat Frey feiert ihr 100-jähriges Firmenjubiläum.

1990
Das Exportgeschäft entwickelt sich erfreulich. Mit dem grössten Eigenmarken-Kunden im Ausland, Marks & Spencer in England, wird erstmals die Umsatzgrenze von 10 Millionen Schweizer Franken überschritten.

1993
Chocolat Frey erhält das ISO 9001 Zertifikat. Die offizielle Überreichung findet in Anwesenheit von Kunden, Lieferanten, Presse und Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft statt.

Skai Verpackungen 1997

1994 - 2004

1994
Mit einer feierlichen Eröffnung wird das bisher grösste Ausbauprojekt der Firmengeschichte eingeweiht. Für 70 Millionen Schweizer Franken wird der Erweiterungsbau "Confiserie" in Buchs eröffnet, der durch den Einsatz modernster Technologie die Produktionskapazität stark erhöht.

1997
Das Projekt "Chocolat Frey goes international" startet mit dem Ziel, den Export weiter auszubauen.

1997
Nach intensiven Entwicklungsarbeiten an neuen Rezepturen wird der Skai-Kaugummi eingeführt. 

2002
Ein Grossbrand im MIGROS-Verteilzentrum in Volketswil zerstört kurz vor Auslieferung in die Filialen 40 Prozent des gesamten MIGROS-Ostersortiments. Nur durch den enormen Einsatz von Mitarbeitenden, Lieferanten und sogar Mitbewerbern kann mit einer Notproduktion die gesamte Menge an Osterhasen nochmals produziert werden.

2004
Zertifizierung nach IFS (International Food Standard) und BRC (British Retail Consortium).

2007 - 2012

2007
Im Ausland wird die Schokolade aus Buchs wieder unter der Marke "Frey" vertrieben.

Chocolat Frey entschliesst sich zu einem nachhaltigen Engagement in Ghana, einem der Hauptursprungsländer, aus dem sie Kakaobohnen verarbeitet. Sie finanziert den Bau eines von zwölf Familienhäusern im SOS-Kinderdorf in Asiakwa und stellt seither die jährlichen Betriebskosten des Hauses sicher.

2008
Als Konsequenz der seit längerer Zeit eingeführten Umweltmassnahmen erlangt das Unternehmen das Umweltzertifikat nach ISO-Norm 14001 und verpflichtet sich damit zu einem schonungsvollen Umgang mit den Ressourcen.

2011
Chocolat Frey bezieht Kakao aus dem internationalen Programm "UTZ Certified", das den Anbau von Kakao nach sozial- und umweltverträglichen Kriterien fördert.

Chocolat Frey lanciert das „Schokogramm“. Per Internet kann eine mit einer Tafel Schokolade gefüllte Botschaft in die ganze Welt verschickt werden.

2012
Chocolat Frey feiert ihr 125-jähriges Firmenjubiläum.

Eröffnung Besucherzentrum

2013 - 2015

2013
Zertifizierung nach FSSC 22000 (Food Safety System Certification), welches das BRC-Zertifikat ablöst.

2014
Übernahme von SweetWorks Inc. Buffalo / NY, USA, und Oak Leaf Confections Co. Toronto, Kanada.

Eröffnung des neuen Besucherzentrums, in dem die Besucher eine erlebnisreiche und sinnliche Reise rund um die Welt der Schokolade erwartet.

2015
Im myskai-Webshop können Kaugummis mit Foto, Text oder Symbolen gestaltet und zusammen mit einer Grussbotschaft versendet werden.

myskai