Partnerschaften und Projekte

Der Konsument hat die Wahl, verantwortungsvoll einzukaufen. Genau wie Chocolat Frey, die sich entschieden hat, diesen Weg konsequent zu gehen.

Mehr als die Hälfte der Kakaobohnen bezieht Chocolat Frey über langjährige Partnerschaften mit lokalen Produzentenorganisationen. Dank diesen direkten Beziehungen hat das Unternehmen die Möglichkeit, die Bauern kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen, ihre Bedürfnisse zu identifizieren und gezielt zu unterstützen.
Chocolat Frey handelt nicht nur aus der fernen Schweiz, sondern ist regelmässig vor Ort unterwegs. So kann das Nachhaltigkeitsteam von Chocolat Frey die Umsetzung sozialer Projekte besser begleiten. Umgekehrt lernen die Bauern ihre Abnehmer kennen und erfahren, dass sie sich auf sie verlassen können. Der UTZ Standard dient dabei als Basis der Zusammenarbeit, indem er die Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien fordert und die Bezahlung einer Preisprämie regelt.


Elfenbeinküste - Necaayo

Die versammelte Dorfgemeinschaft und Vertreter von Chocolat Frey bei der Eröffnung des Gesundheitszentrums in Allakro.

Krankenstation mit Geburtenabteilung

Seit 2012 bezieht Chocolat Frey ihre Kakaobohnen direkt von der Kooperative Necaayo. In der im Südwesten der Elfenbeinküste beheimateten Bauerngemeinschaft produzieren momentan 500 Bauern Kakao für Chocolat Frey. Sie wohnen in kleinen Ortschaften, verteilt auf acht Gemeinden rund um das Dorf Allakro, ungefähr eine Stunde von der Hafenstadt San Pedro entfernt.
Als exklusiver Partner der Kooperative hat Chocolat Frey den Bau einer Krankenstation mit Geburtenabteilung finanziert. Dadurch haben rund 2'500 Menschen in der Region Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung erhalten. Zusätzlich wurden eine Wasserpumpe sowie eine Solarstromanlage installiert und zwei Wohnhäuser für den Krankenpfleger und die Hebamme mit Familie errichtet. Im Rahmen eines weiteren Projekts wurde eine Schule erweitert und die Schulkantine renoviert.

Auf den Reisen in die Kakaoanbaugebiete rund um Allakro konnte sich das Nachhaltigkeitsteam von Chocolat Frey stets von der guten Zusammenarbeit mit Necaayo überzeugen. Die vertraglich festgelegten Vereinbarungen werden eingehalten und die UTZ-Prämien gemäss der Vorgaben von Chocolat Frey eingesetzt. Unter anderem werden Düngemittel vorfinanziert und moderne Erntegeräte angeschafft.

Beim letzten Besuch erfuhr das Team, dass der Krankenpfleger der Krankenstation nun über ein Motorrad verfügt. So kann er eine Impfkampagne in den Gemeinden durchführen und ist in allfälligen Notfällen rasch vor Ort. Dieses Beispiel zeigt die nachhaltige Wirkung des Engagements von Chocolat Frey über das Projektende hinaus und beweist, wie sich direkte, langfristige Partnerschaften positiv auf die Entwicklung vor Ort auswirken.

Stimmen aus dem Ursprung

Ecuador – Agrosánchez

Marcos Medina, ein äusserst innovativer Kakaobauer aus Montalvo hat eigens für die Trocknung der Bohnen ein gedecktes Treibhaus gebaut.

Engagement rund um den Edelkakao

Seit 2013 bezieht Chocolat Frey einen bedeutenden Teil ihrer Kakaobohnen aus Ecuador von ihrem Partner Agrosanchez. Bei den Besuchen in die Region Ventanas, nördlich von Guayaquil, von der der Edelkakao stammt, konnte sich das Nachhaltigkeitsteam überzeugen, wie sich das Engagement von Chocolat Frey auf den Anbau und die Qualität des Kakaos auswirkt.

Das Team hat sich genau mit der Prämienverwendung auseinandergesetzt und kontrolliert, dass die Gelder zweckgerichtet verwendet werden. Agrosánchez investiert einen Teil der Prämie in den Kauf von Dünge- und Pflanzenschutzmittel und kauft verschiedene Gerätschaften, die von den Kakaobauern kostenlos ausgeliehen und benutzt werden können.

Mit einem Teil der Prämiengelder werden gemeinnützige Projekte zu Gunsten der Kakaobauern und ihren Familien finanziert. So beteiligte sich die Chocolat Frey am Wiederaufbau einer defekten Trinkwasseraufbereitungsanlage.

Erfahren Sie mehr über das Engagement von Chocoalt Frey in Ecuador:

Zum Bericht 

 

 


Ghana

Ein einfaches, aber bewährtes Pumpsystem gewährt dem ganzen Dorf Zugang zu sauberem Trinkwasser.

50‘000 Menschen erhalten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

In den Jahren 2013-2015 hat Chocolat Frey über eine direkte Partnerschaft grosse Mengen Kakaobohnen aus Ghana bezogen. Ein Teil des Prämiengeldes wurde für die Umsetzung eines Trinkwasserprojekts aufgewendet. Im Zuge dieses Projekts wurden 86 Wasserpumpen in sechs verschiedenen Regionen gebaut. Durch dieses Projekt haben über 50‘000 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.

Begleiten Sie uns auf unserer Reise in den Ursprung

Die Kakaobohnen von Ghana

Nachhaltige Beschaffung der Rohstoffe und soziales Engagement sind zentrale Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Chocolat Frey. In diesem Rahmen bezieht das Unternehmen Kakaobohnen von UTZ-zertifizierten Plantagen und setzt soziale Projekte für die Kakaogemeinschaften in den Ursprungsländern des wertvollsten Rohstoffes um.

So wurde in den Jahren 2013-2015 ein Trinkwasser-Projekt in Ghana umgesetzt, welches vom Nachhaltigkeitsteam der Chocolat Frey AG eng begleitet wurde.


SOS-Kinderdorf

Engagement im SOS-Kinderdorf Asiakwa

Ein Grossteil der Kakaobohnen von Chocolat Frey kommt aus Westafrika. Im Jahr 2007 hat das Unternehmen den Bau eines von heute zwölf Familienhäusern im SOS-Kinderdorf in Asiakwa, Ghana, finanziert. Seither unterstützt Chocolat Frey die jährlichen Betriebskosten des Familienhauses. Im Dorf Asiakwa wohnen zurzeit insgesamt 107 elternlose und verlassene Kinder und 60 Jugendliche. Sie werden dort bis zu ihrer Selbstständigkeit betreut und haben die Chance, eine angemessene Ausbildung zu absolvieren.

Erfahren Sie mehr über das SOS-Kinderdorf Asiakwa

Webseite SOS-Kinderdorf

Im Interesse der Schützlinge von SOS-Kinderdorf wurden die Namen der Kinder geändert.