Die konkrete Nachhaltigkeitsstrategie von Chocolat Frey

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Chocolat Frey ist keine Eintagsfliege, sondern ein langfristiges und zielorientiertes Projekt, das fest im Unternehmen verankert ist. Die definierten Ziele mit festgelegten Referenzjahren und dem gemeinsamen Zeithorizont bis 2020 geben einen Pfad vor, den das Unternehmen kontinuierlich und konsequent begeht. Dank ihres stetigen Einsatzes konnte Chocolat Frey bereits einige Erfolge verbuchen. Für ein besseres Verständnis des Frey-Nachhaltigkeitsengagements lohnt es sich, einen Blick auf die anschauliche Roadmap oder die folgende Übersicht der Zielbereiche inklusive Ziele zu werfen.

Beschaffung

Rohstoffe

Bei der Beschaffung der Rohstoffe setzt Chocolat Frey auf Labels, die ökologische und sozio-ökonomische Auflagen beinhalten. Mit der Beschaffung von zertifizierten Rohstoffen garantiert die Chocolat Frey für Transparenz und Rückverfolgbarkeit entlang ihrer Lieferketten.

 

  • Alle Lieferanten und Produzenten in Risikoländern gemäss BSCI Länderliste sind nachweislich in den Social Compliance Prozess eingebunden.
  • 80% der Kakaobohnen sind UTZ-zertifiziert (Mass Balance).
  • Mehr als die Hälfte der Kakaobohnen werden über mehrjährige Verträge direkt im Ursprung bezogen.
  • 100% des eingesetzten Palmöls ist RSPO-zertifiziert (Segregated). Zusätzlich werden Produzenten durch die unabhängige Organisation The Forest Trust (TFT) überprüft.


Produktion

Transport

Chocolat Frey verpflichtet sich zu einem effizienten Einsatz der Transportmittel und berücksichtigt umweltfreundliche Transportvarianten.

 

  • Transport der Waren mit Schiff und Bahn.
  • Transporte mit dem Flugzeug auf ein Minimum reduzieren und nur dort einsetzen, wo keine andere Möglichkeit besteht.


Klima

Klima und Energie

Chocolat Frey verpflichtet sich zu einem effizienten Energieeinsatz. Der spezifische Energieverbrauch soll kontinuierlich gesenkt werden. Durch die schonungsvolle Verwendung fossiler Energieträger leistet das Unternehmen einen Beitrag zum Klimaschutz. So bezieht Chocolat Frey bereits seit 1985 Fernwärme aus der nahegelegenen Kehrrichtverbrennungsanlage.

  

  • Reduktion des CO2-Austosses durch fossile Brennstoffe um mindestens 12% pro Tonne Produktion gegenüber 2013.


Konsum und Recycling

Entsorgung, Recycling und Food Waste

Chocolat Frey will Abfall vermeiden und unvermeidbare Abfallmengen soweit als möglich in den Stoffkreislauf zurückführen.

 

  • Produzierte Abfallmenge um 5% pro Tonne Produktion gegenüber 2011 senken.
  • Recycling des gesamten organischen Materials.
  • Wiederverwertung von 80% der aus der Produktion anfallenden Abfälle.
  • Reduktion von Food Waste und damit Anteil vermeidbarer Lebensmittelabfälle um 15% pro Tonne Produktion gegenüber 2013.


Ressourceneffizienz

Verpackungen

Chocolat Frey entwickelt für ihre Kunden umweltverträgliche Verpackungslösungen. Alle Verpackungen sollen die Umwelt bei der Herstellung und der Entsorgung möglichst wenig belasten und rezyklierbar sein.

 

  • Reduktion der absoluten Menge an Packmittel um 10% pro Tonne Produktion gegenüber 2012.
  • Erhöhung des Recyclat-Anteils in Packmittel um 10% pro Tonne Verpackungen gegenüber 2012.
  • Erhöhung des Anteils nachwachsender Rohstoffe in Packmittel um 10% pro Tonne Verpackungen gegenüber 2013.
  • Seit 2014 verwenden wir FSC-zertifiziertes Verpackungsmaterial und unterstützen damit eine ökologische und soziale Waldbewirtschaftung.
     


Arbeitswelt

Mitarbeitende

Mit dem Gesamtarbeitsvertrag der Migros und dem fortschrittlichen Gesundheitsmanagement profitiert die gesamte Belegschaft der Chocolat Frey von attraktiven Anstellungs- und Arbeitsbedingungen.
Den Mitarbeitenden werden über alle Stufen flexible Arbeitszeitmodelle ermöglicht, die sich der jeweiligen Lebenssituation optimal anpassen. Darüber hinaus führt Chocolat Frey einen Sanitäts- und Gesundheitsdienst und offeriert Massagen zu günstigen Konditionen.