Nachhaltige Beschaffung

Bei der Beschaffung der Rohstoffe achtet Chocolat Frey auf faire Arbeits- und Lebensbedingungen und nimmt Rücksicht auf Mensch und Natur. Chocolat Frey setzt auf soziale Standards und nachhaltige Labels, strebt langfristige Partnerschaften mit lokalen Produzenten an und engagiert sich in Projekten vor Ort.

Beschaffung Kakao

Die Geschichte der Frey-Schokolade beginnt in den feuchtwarmen und regenreichen Regionen unserer Erde, auf den Farmen zahlreicher Kleinbauern. Die Klima- und Vegetationsbedingungen sowie Anbau- und Erntemethoden bestimmen massgeblich die Ernte und Qualität des Kakaos. Das Aroma der Bohne entwickelt sich insbesondere während der Verarbeitungsprozesse. Eine professionelle Bewirtschaftung der Pflanzungen, Pflege der Bäume und sorgfältiges Ernten, Trocknen und Fermentieren der Bohnen sind daher unerlässlich, um die für die Schokolade gewünschten qualitativen Eigenschaften zu erzielen.
Im Zentrum dieser Prozesse steht der Kakaobauer. Mit ihrem Engagement fördert die Chocolat Frey den nachhaltigen Anbau und die Verarbeitung qualitativ hochwertigen Kakaos. Gleichzeitig möchte das Unternehmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kleinbauern beitragen und ihnen eine Zukunft auf ihren Betrieben ermöglichen. Aus diesem Grund arbeitet Chocolat Frey seit 2010 mit UTZ zusammen. Über 80% der verarbeiteten Kakaobohnen sind UTZ-zertifiziert.

UTZ - Besserer Anbau. Bessere Zukunft

Wussten Sie, dass das UTZ-Logo für nachhaltig produzierten Kakao steht? Die UTZ-Zertifizierung sorgt für einen besseren Anbau mit Rücksicht auf Mensch und Natur. Die Produzenten erfüllen von UTZ festgelegte ökologische und soziale Kriterien. Im Gegenzug erhalten sie vom Käufer ihrer Bohnen eine Prämie. Mit dem Prämiengeld werden Schulungen durchgeführt, Produktionsmittel gekauft und soziale Projekte zugunsten der Dorfgemeinschaften finanziert. Dank verbesserter Anbaumethode können die Bauern die Ernte und die Qualität ihres Kakaos steigern. Zusammen mit einer Cash-Prämie, die Chocolat Frey ausbezahlt, trägt dies zu einem höheren Einkommen und letztlich zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen der Bauern bei.

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Beschaffung Palmöl - RSPO

Aufgrund der vielfältigen Verwendungszwecke und guten Verarbeitungseigenschaften des Palmöls, sowie der grossen Flächenproduktivität der Ölpalmen, steigt die Nachfrage nach diesem Pflanzenfett stetig an. Der Anbau von Ölpalmen birgt jedoch schwerwiegende Risiken für Mensch und Natur. Zu Gunsten von Palmölplantagen werden Regenwälder grossflächig gerodet und Torfböden entwässert, was nicht nur die Heimat einheimischer Völker und zahlreicher Tierarten zerstört, sondern auch grosse Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre freisetzt.
Der hohe Flächenertrag ist für Chocolat Frey das entscheidende Kriterium, für ihre Füllungen Palmöl zu verwenden, anstelle von Kokosöl oder anderen Pflanzenfetten. Die Chocolat Frey verarbeitet für ihre Schokoladenprodukte ausschliesslich nachhaltiges Palmfett und bezieht dafür zu 100% RSPO segregated zertifiziertes Palmöl.

Der Roundtable for Sustainable Palmoil (RSPO) wurde vom WWF ins Leben gerufen. Mit RSPO segregated ist die Rückverfolgbarkeit gewährleistet und Chocolat Frey kennt die Plantagen, von denen das Palmöl bezogen wird. Zusätzlich werden die Bezugsplantagen von der unabhängigen Organisation The Forest Trust (TFT) kontrolliert.

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Verantwortungsvolle Lieferketten

Die sozialen Verhältnisse der Frey-Produzenten sind dem gesamten Unternehmen ein grosses Anliegen. Seit 2014 ist Chocolat Frey Mitglied der Nachhaltigkeitsinitiativen BSCI und Sedex. Damit verpflichtet sich das Unternehmen zu sozialverträglichen Produktions- und Arbeitsbedingungen in ihren Lieferketten.

BSCI (Business Social Compliance Initiative)
Der BSCI-Verhaltenskodex stützt sich in erster Linie auf die Kernkonventionen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO), auf internationale Übereinkommen wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Leitlinien Kinderrechte und unternehmerisches Handeln, die Leitlinien der Vereinten Nationen “Wirtschaft und Menschenrechte”, die OECS-Leitsätze sowie den UN Global Compact. Als Mitgliederorganisation anerkennt Chocolat Frey den BSCI-Verhaltenskodex und verpflichtet sich zur Einhaltung und Umsetzung der international geltenden Arbeits- und Menschenrechtsstandards entlang der Lieferketten. Chocolat Frey billigt u.a. keine Zwangs- und Kinderarbeit. Der BSCI-Verhaltenskodex ist für die Lieferanten von Frey zwingend.

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Sedex (Supplier Ethical Data Exchange)
Sedex fördert den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen im Bereich nachhaltiger und ethischer Geschäftspraktiken mit dem Ziel Arbeits- und Sozialstandards in die globalen Lieferketten zu integrieren. Mit der Mitgliedschaft ist Chocolat Frey stets auf dem neuesten Stand und hilft gleichzeitig, nachhaltige Standards in globalen Lieferketten einzuführen.

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